DES ist ein 1977 etablierter symmetrischer Verschlüsselungsstandard mit einem 64-Bit-Schlüssel und effektiv nur 56 Bit Sicherheit. Heute kann er durch Brute-Force-Angriffe gebrochen werden. Dieses Tool dient der Integration mit alten Systemen, die weiterhin DES verwenden, der Entschlüsselung historischer Daten und als Lehrbeispiel für symmetrische Verschlüsselung. Für neue Sicherheitsdesigns ist es nicht geeignet.
Der DES-Schlüssel ist 8 Byte lang, also 16 Hex-Zeichen. Der IV ist ebenfalls 8 Byte lang. Bleibt der IV bei der Verschlüsselung leer, wird er automatisch erzeugt und im Ergebnis angezeigt. Bei der Entschlüsselung muss er exakt mit dem Verschlüsselungswert übereinstimmen. Bei Auswahl von ECB wird das IV-Feld automatisch ausgeblendet, da dieser Modus keinen IV verwendet. Die Ausgabe kann Base64 oder Hex verwenden; beim Entschlüsseln muss die Codierung des eingegebenen Chiffretexts übereinstimmen.
CBC und ECB verwenden PKCS#7-Padding, daher ist die Chiffretextlänge ein ganzzahliges Vielfaches von 8 Byte. CFB und OFB sind Feedback-Modi ohne zusätzliches Padding, sodass Chiffretext und Klartext dieselbe Länge haben. Beim Vergleich von Ergebnissen verschiedener Sprachimplementierungen sind Padding und Codierung häufige Ursachen für Abweichungen.
Bei falscher Länge von Schlüssel oder IV wird direkt darauf hingewiesen, dass 16 Hex-Zeichen erforderlich sind. Bei fehlgeschlagener Entschlüsselung sollten Schlüssel, IV und Chiffretext geprüft werden. Bei leerem Inhalt wird ebenfalls zunächst zum Ausfüllen aufgefordert.
DES ist nicht mehr sicher und sollte nicht für neue Systeme, Produktionsdaten oder Szenarien mit langfristigem Geheimhaltungsbedarf verwendet werden. Für neue Projekte wird AES-256-GCM empfohlen. ECB erzeugt zudem bei gleichem Klartext denselben Chiffretext und kann dadurch Datenmuster zusätzlich offenlegen.
Verschlüsselung und Entschlüsselung erfolgen über eine lokale JavaScript-Kryptobibliothek im Browser. Schlüssel, IV und Klartext werden weder an den Server übertragen noch gespeichert. Es wird empfohlen, Testdaten zu verwenden und keine echten Produktionsschlüssel einzugeben.
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